Anreise, erste Tour im Selketal und Entern des Ferienhauses
6. November 2024
Wir starten früh in Feldberg und
erreichen gegen Mittag die Selkebahnstation Drahtzug -
den Ausgangs- und Endpunkt unserer heutigen Wanderung.
Schon nach kurzer Zeit stehen wir am Selkefall.
Dieser wurde zwischen 1828 und 1830 im Zuge der Bauarbeiten für den Carlsteich angelegt, dem oberster Stauteich der Eisenhütte Mägdesprung).
Unsere Wandergruppe ist komplett: Dieter, Walter, JürgenT, JürgenM, Peter und Gerhard. Christian übernimmt - wie so oft - die Rolle hinter der Kamera.
Einer unserer Jüngeren scheint heute besonders energiegeladen zu sein, offenbar hat er von Kraft geträumt.
Wir folgen der Selke flussaufwärts bis zur Klostermühle, und steigen anschließend hinauf zur Pionierklippe.
Kurz darauf erreichen wir den Pioniertunnel.
Dieser wurde im Mai 1900 im Rahmen einer Übung durch die 2. Kompanie des Magdeburgischen Pionier-Bataillons Nr. 4 durch den Felsen geschlagen - und wirkt bis heute erstaunlich "gut bewacht".
Der Blick von der Pionierklippe ins Selketal zeigt sich ganz im herbstlichen Gewand - eine eindrucksvolle Kulisse.
An der Köthener Hütte legen wir eine längere Pause ein.
Die kleine Schutzhütte, auch Kapelle genannt, wurde 1897 von Wanderfreunden des Harzklubzweigvereines Köthen errichtet.
Besonders gefällt uns der Spruch am Giebel:
"Ich schütze dich mit Dach u. Wänden. Drum schütze mich vor Bubenhänden."
Da wir gut in der Zeit liegen, entscheiden wir uns für einen erweiterten Rückweg über Kapellenblick, Luisenklippe und das Friedensdenkmal nach Alexisbad.
Nach einer ausgiebigen Einkehr im Restaurant des Hotels Morada geht es zurück zum Parkplatz und weiter mit den Autos zu unserem Ferienhaus.
Unser Ferienhaus, kurz vorm Einzug. Noch sieht alles ordentlich und sauber aus.